Leipzig planscht vor, Dresden zieht nach: Freibad-Saison in Sachsen gestartet

Leipzig - Maske ab und rein ins Wasser: Passend zum sonnigen Wetter der vergangenen Tage haben viele Freibäder in Sachsen inzwischen geöffnet.

Endlich können sich die Sachsen wieder in den Freibädern abkühlen. (Archivbild)
Endlich können sich die Sachsen wieder in den Freibädern abkühlen. (Archivbild)  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir sind gut gestartet mit der Erleichterung, dass die Besucher seit Mittwoch bei uns keinen Test mehr vorzeigen müssen", sagte eine Sprecherin der Stadt Leipzig.

Das Wetter spiele in der Messestadt bislang gut mit – entsprechend seien auch die Wassertemperaturen in den nicht beheizten Bädern auf einem guten Weg.

Einen Termin müssen die Leipziger vor ihrem Besuch nicht ausmachen. Die Freibäder haben wegen der Corona-Regeln allerdings nur begrenzte Besucherkapazitäten.

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"In diesem Jahr musste noch niemand vor der Kasse warten", sagte die Sprecherin. Im vergangenen Sommer sei das bei 30 Grad durchaus vorgekommen.

Anders als in Leipzig hat die richtige Freibadsaison in Dresden erst am heutigen Freitag begonnen. Bislang hatten nur die Badestellen Weixdorf und Weißig geöffnet. Zunächst einmal sind vier Freibäder geöffnet, die anderen folgen etwas später.

Falls das Wetter einmal schlechter ist, können die Dresdner ab nächster Woche auch drinnen planschen: Das Georg-Arnold-Bad öffnet am Montag seinen Innenbereich, weitere Bäder folgen dann.

Keine Testpflicht, aber Maskenpflicht in Freibädern

Generell gilt in Sachsen ab Montag: Bei niedrigen Inzidenzen entfällt die Testpflicht vor dem Freibad-Besuch. Die Besucher müssen allerdings ihre Kontaktdaten da lassen – in Leipzig und Chemnitz können sie das etwa per App oder Papier-Formular erledigen.

Die Dresdner Bäder empfehlen ihren Kunden, möglichst online Tickets zu kaufen.

Maskenpflicht besteht überall dort, wo der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist – etwa im Eingangsbereich oder in Schlangen vor Imbissen. "Auf der Leiter zur Rutsche natürlich nicht – da muss man einfach selbst ein bisschen aufpassen", so die Leipziger Sprecherin.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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