Leise rieselt der Schnee - oder doch nicht: Winter-Vorfreude in Sachsen?

Dresden - Schon in den vergangenen Tagen stellte sich sachsenweit allmählich die kalte Jahreszeit ein. Leichter Frost, Glätte und gebietsweise Nebel mischten die Nächte auf. Nun fallen die Temperaturen durch ein Höhentief immer weiter...

Im Erzgebirge ist schon der Winter eingekehrt. Weitere Schneefälle werden erwartet.
Im Erzgebirge ist schon der Winter eingekehrt. Weitere Schneefälle werden erwartet.  © dpa/Jan Woitas

Pünktlich zum ersten Advent stellt sich die Wetterlage um. Und damit sinkt auch die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen. Dadurch könnte es allmählich winterlich werden - nicht nur im Erzgebirge und im Vogtland.

Auch im Flachland, wie etwa in der Lausitz, gibt es also Hoffnung auf Flocken. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Sonntag eine 50-prozentige Chance für Schneefälle.

In den kommenden Tagen fallen die Temperaturen landesweit in frostige Gefilde. Vor allem nachts: Die Temperaturen können in den Höhenlagen auf -3 Grad zurückgehen und erreichen in den Tiefebenen höchstens 2 Grad.

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Hinzu kommt örtlich ein starker Wind, inklusive Schneeregen- und Graupelschauern.

Autofahrer müssen auf Glätte achten

Eine dünne Schneedecke liegt bereits auf dem Gipfel des Fichtelbergs.
Eine dünne Schneedecke liegt bereits auf dem Gipfel des Fichtelbergs.  © dpa/Jan Woitas

Auch in der neuen Woche geht es nasskalt und winterlich weiter. Für Rodeln & Co. muss man sich jedoch abseits der Höhenlagen noch gedulden.

Denn erst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bleibt der Schnee auch liegen.

Der Temperatursturz bringt allerdings nicht nur Vorfreude auf die magische Jahreszeit mit sich: Vor allem für Autofahrer wird die enorme Glätte zur Gefahr.

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Titelfoto: dpa/Jan Woitas

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