LKA und Spezialkräfte für lebensbedrohliche Einsatzlagen in Ostsachsen im Großeinsatz

Seifhennersdorf - Die Polizei war am heutigen Freitagmorgen im Landkreis Görlitz in einem Großeinsatz.

Dutzende speziell für lebensbedrohliche Einsatzlagen ausgebildete Beamte waren im Einsatz.
Dutzende speziell für lebensbedrohliche Einsatzlagen ausgebildete Beamte waren im Einsatz.  © xcitepress

Ersten Informationen zufolge handelte es sich bei den in Seifhennersdorf eingesetzten Beamten um Spezialkräfte für "Lebensbedrohliche Einsatzlagen" (LebEL) der sächsischen Polizei.

Auch das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen sei im Einsatz gewesen. Zudem befanden sich Kriminaltechniker vor Ort.

Insgesamt waren mehrere Dutzend Beamte in der ostsächsischen Landstadt im Einsatz.

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Auf Fotos war zu sehen, wie sie ein Fahrrad beschlagnahmten und Fenster einer Wohnung auf der Rumburger Strasse mit Holzspanplatten verbarrikadierten.

Worum es bei dem Einsatz ging, erklärte die Polizeidirektion Görlitz vorerst nicht. Sie wolle im Laufe des Tages dazu informieren.

Update, 15.30 Uhr: Neue Details zum Großeinsatz

Bei dem Großeinsatz ging es um den Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz.
Bei dem Großeinsatz ging es um den Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz.  © xcitepress

Die Polizeidirektion Görlitz hat am Nachmittag weitere Informationen bekannt gegeben.

Demnach haben Ermittler des Kommissariats für Rauschgiftkriminalität einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Görlitz vollstreckt. Hintergrund sei der Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- sowie gegen das Waffengesetz.

In dem Einfamilienhaus wurden die beiden Tatverdächtig gefunden und vorläufig festgenommen. "Bei ihnen handelt es sich um einen 52-Jährigen und eine 65-Jährige tschechischer Herkunft", so ein Sprecher.

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Etwa zehn Gramm Crystal, verschiedene Grundstoffe und Utensilien zur Herstellung des Rauschgifts, eine Waffe und Munition wurden zudem sichergestellt.

Die Maßnahmen wurden in den Mittagsstunden beendet. Ein Richter wird die weitere Haft der Festgenommenen prüfen. Das Ergebnis ist zum aktuellen Stand noch offen.

Titelfoto: Montage: xcitepress

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