Mega-Ansturm! 60.000 Gäste feiern beim Bergstadtsommer in Freiberg

Freiberg - Großer Besucher-Andrang und friedliche Stimmung: Aus Sicht von Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) war der Bergstadtsommer ein Erfolg.

Ensemblemitglieder von Berg- und Hüttenvereinen singen beim Freiberger Bergstadtsommer vor dem Rathaus.
Ensemblemitglieder von Berg- und Hüttenvereinen singen beim Freiberger Bergstadtsommer vor dem Rathaus.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir hatten bis Sonntagnachmittag rund 60.000 Besucher", sagte er. Am Donnerstag sei das Interesse zunächst verhalten gewesen, am Wochenende seien dann auch tagsüber viele Gäste gekommen.

Die Stadt hatte mit rund 25.000 Menschen gerechnet.

Obwohl Freiberg mit einem Eilantrag auf gelockerte Corona-Regeln vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen gescheitert war, fand der Bergstadtsommer ohne Kontakterfassung und Testpflicht statt. Der Grund: Die Stadt änderte ihr Hygienekonzept. Zugelassen waren jeweils 999 Besucherinnen und Besucher auf vier abgetrennten Arealen. Das Fest galt daher nicht als Großveranstaltung im Sinne der sächsischen Corona-Schutzverordnung.

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Wegen der Personenobergrenzen habe die Stadt das Weindorf am Samstagabend zwischenzeitlich jedoch gesperrt, sagte Krüger. "Die meisten Gäste haben dann rund 15 Minuten gewartet oder sind auf ein anderes Gelände ausgewichen."

Die Stimmung sei bei den Besucherinnen und Besuchern gut gewesen. "Die Menschen haben sich gefreut, dass sie mal wieder auf den Platz durften", sagte Krüger. Die Händler seien wegen guter Umsätze zufrieden.

Besucher des Freiberger Bergstadtsommer auf dem Marktplatz. Im Vorfeld des Volksfestes hat sich die Stadt vergeblich vor Gericht gegen Corona-Auflagen gewehrt.
Besucher des Freiberger Bergstadtsommer auf dem Marktplatz. Im Vorfeld des Volksfestes hat sich die Stadt vergeblich vor Gericht gegen Corona-Auflagen gewehrt.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Auch aus Sicht der Polizei blieb bis Sonntagnachmittag alles friedlich. "Der Einsatz ist noch nicht beendet, aber wir hatten bislang keine größeren Vorkommnisse", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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