Mehr als nach erstem Lockdown: Großer Andrang in sächsischen Kitas und Krippen

Leipzig - Die Wiedereröffnung der Krippen, Kitas und Horte in Sachsen ist von Eltern mit großem Interesse angenommen worden.

Rund 80 Prozent der Kinder sind in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas in Sachsen zurückgekehrt. (Symbolbild)
Rund 80 Prozent der Kinder sind in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas in Sachsen zurückgekehrt. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Rund vier Fünftel der Kinder hätten das Angebot des eingeschränkten Regelbetriebs in Anspruch genommen, teilte der Sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) am Freitag mit. Dies habe eine Erhebung vom Mittwoch ergeben.

Die Kindertageseinrichtungen waren am 14. Dezember 2020 geschlossen worden, lediglich eine Notbetreuung war möglich. Seit diesem Montag sind die Kitas wieder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.

Der Bedarf, die Kinder in die Betreuung zu geben, ist laut SSG nun wesentlich höher als nach dem Ende des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020.

Im Mai hatten in der ersten Woche des eingeschränkten Regelbetriebs etwa 69 Prozent der Kinder das Angebot des eingeschränkten Regelbetriebs in Anspruch genommen. Die Quote von vier Fünfteln wurde damals erst in der dritten Woche erreicht.

Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet die strikte Trennung der Gruppen und feste Bezugspersonen, um eventuelle Infektionsketten kurz und nachvollziehbar zu halten. Die Kinder unterschiedlicher Gruppen sollen auch außerhalb der Gruppenräume auf dem Gelände der Einrichtung nicht aufeinandertreffen.

Auch die Wiedereröffnung der Grundschulen in Sachsen seit Montag wurde von den Eltern dankbar angenommen.

Lediglich 3,72 Prozent der Eltern hatten ihre Kinder coronabedingt oder aus anderen Gründen abgemeldet und sie von der Schulpflicht befreit, hatte das Landesamt für Schule und Bildung mitgeteilt.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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