Nach Mitgliederschwund: Fitness-Center hoffen auf den Neuanfang

Dresden - Bei vielen triumphiert immer noch der innere Schweinehund: Nach monatelangen Schließungen kämpfen die Fitnessstudios in Sachsen mit einem Rückgang der Mitgliederzahlen.

Falk Noack (52), Chef im Thomas Sport Center in Dresden.
Falk Noack (52), Chef im Thomas Sport Center in Dresden.  © Holm Helis

"Das Besucheraufkommen ist zurzeit sehr gering, aufgrund des warmen Wetters und des sechs- bis achtmonatigen Lockdowns", sagt Falk Noack (52), Betreiber vom "Thomas Sport Center" in Dresden. "Wir hoffen daher auf keinen allzu heißen Sommer."

Nach Angaben des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) sank die Zahl der Mitglieder (361 Fitnessstudios in Sachsen) um 91.000 auf 380.000.

Eine Sprecherin der Kette FitX, die im Freistaat vier Anlagen betreibt: "Wir haben aufgrund von Corona überdurchschnittlich viele Mitglieder verloren."

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Trotzdem sei man aufgrund der zahlreichen Neuanmeldungen zuversichtlich.

"Entsprechend optimistisch blicken wir in die Zukunft. Bis die Corona-Effekte aufgeholt sind, wird es aber natürlich noch etwas dauern."

Titelfoto: Holm Helis

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