Nach Regen und Gewitter: Keine größeren Schäden nach "Emmelinde" in Sachsen

Leipzig - Das Tief "Emmelinde" ist über Sachsen hinweggezogen, ohne größere Schäden zu hinterlassen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag sagte, kam es im Freistaat zu keinen großflächigen Unwettern.

In der Nähe des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig war ein Baum auf ein Auto gekippt. Niemand wurde verletzt.
In der Nähe des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig war ein Baum auf ein Auto gekippt. Niemand wurde verletzt.  © Einsatzfahrten Leipzig

Es seien aber teils kräftige Gewitter und schwere Sturmböen aufgetreten. In Oschatz wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 113 Kilometer pro Stunde gemessen.

Zu wetterbedingten Einsätzen von Polizei und Feuerwehr kam es nach Angaben des Innenministeriums nur aufgrund von umgeknickten Bäumen. In anderen Teilen Deutschlands hatte das Unwetter deutlich stärker gewütet.

In Leipzig musste kurzzeitig das Konzert der Rock-Band "Rammstein" unterbrochen werden, weil sich das Gewitter direkt über dem RB-Stadion entlud. Nach knapp einer halben Stunde konnte das Konzert aber fortgeführt werden.

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Besonders betroffen war das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Titelfoto: Einsatzfahrten Leipzig

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