Bombe in Plauen? Freitag droht Evakuierung

Plauen - Bombenverdacht in Plauen: An der Hainstraße könnte sich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Erde befinden. Am Freitag droht in der Spitzenstadt deshalb die Evakuierung von bis zu 12.000 Menschen.

An der Hainstraße könnte sich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Erde befinden.
An der Hainstraße könnte sich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Erde befinden.  © Ellen Liebner

Falls ein gepanzerter Spezialbagger am Ufer des Syrabachs einen 250-Kilo-Blindgänger freilegt, müssten die Einwohner im Umkreis von einem Kilometer ihre Häuser verlassen.

"Da auch Schulen im möglichen Radius sind, soll erst nach Unterrichtsschluss ab circa 14/15 Uhr eine Evakuierung starten", teilte die Stadt mit.

Als mögliche Notunterkünfte dienen die Mehrzweckhalle in der Kasernenstraße sowie die Kurt-Helbig-Straße. Weitere Infos gibt es unter plauen.de sowie in sozialen Netzwerken (zum Beispiel Facebook, Instagram).

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In der Hainstraße sollen Schäden am Bachufer der Syra beseitigt werden.

Sollte bei der Untersuchung am Freitag wirklich eine Bombe gefunden werden, droht in dem markierten Gebiet eine Evakuierung.
Sollte bei der Untersuchung am Freitag wirklich eine Bombe gefunden werden, droht in dem markierten Gebiet eine Evakuierung.  © Screenshot/Plauen.de

Dort hatte eine Zwickauer Firma in Vorbereitung der Bauarbeiten drei verdächtige Flächen entdeckt, welche der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Freitag kontrolliert.

Titelfoto: Ellen Liebner

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