Jugendlicher angefahren und verletzt, doch der Verursacher haut einfach ab

Plauen - Die Polizei in Plauen hat Ermittlungen wegen mehrerer Fahrerfluchten in der Vogtland-Metropole aufgenommen.

In Plauen wurde am Mittwoch ein Jugendlicher (14) angefahren. Er stürzte und verletzte sich dabei an der Hand. (Symbolbild)
In Plauen wurde am Mittwoch ein Jugendlicher (14) angefahren. Er stürzte und verletzte sich dabei an der Hand. (Symbolbild)  © Britta Pedersen dpa/lbn

Einer der Tatorte war an der Äußeren Reichenbacher Straße. Mittwoch gegen 12.40 Uhr war ein vermutlich weißes Fahrzeug in Richtung Plauener Stadtzentrum unterwegs. An der Kreuzung Äußere Reichenbacher Straße Ecke Röntgenstraße bog der Wagen nach rechts in Richtung Reichenbacher Straße ab. Dann kam es zum Unfall!

"Auf Höhe der vorhandenen Fußgängerampel in Richtung Straßenbahnhaltestelle beachtete der unbekannte Fahrzeugführer einen querenden 14-Jährigen ungenügend und es kam zum seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Jungen und dem Fahrzeug", berichtete ein Polizeisprecher.

Der Jugendliche stürzte und verletzte sich dabei an der Hand. Der Unfallverursacher stoppte zwar kurz, fuhr dann aber kurze Zeit später weiter, ohne sich um den Jungen zu kümmern.

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Am Plauener Friesenweg fand im Laufe des Mittwochs eine weitere Fahrerflucht statt. Dort war ein Autofahrer zwischen 8 und 15 Uhr auf einem Parkplatz unterwegs und beschädigte dabei einen ordnungsgemäß geparkten Dacia (Fahrerin: 54). Nach dem Crash verließ der Verursacher die Unfallstelle, ohne seine Personalien zurückzulassen.

An dem Dacia entstand ein Schaden von rund 500 Euro.

Die Polizei sucht in beiden Fällen Zeugen, die Angaben zu den Verursachern der Unfälle machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Plauen unter Telefon 03741/140 entgegen.

Unfallauto nach Flucht in Zwickau entdeckt

Doch nicht nur in Plauen waren Unfallfahrer unterwegs, die sich nicht um die Opfer oder Schäden gekümmert haben. Am Donnerstagnachmittag passierte in Zwickau an der Einmündung Uferstraße/Erlmühlenstraße ein Auffahrunfall. Der Fahrer eines Ford Rangers wartete an einer roten Ampel, als plötzlich ein Mercedes Geländewagen auf den Pickup auffuhr. Im Anschluss flüchtete der Mercedes-Fahrer.

Durch Zeugenhinweise wurde das Fahrzeug wenig später in einem Garagenkomplex an der Talstraße entdeckt, der Fahrer war aber verschwunden. Der Mercedes wurde sichergestellt. Die Ermittlungen laufen.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Titelfoto: Britta Pedersen dpa/lbn

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