Sigmund Jähns Geburtsort will Wissenszentrum werden

Morgenröthe-Rautenkranz – Zehn Monate nach dem Tod von Sigmund Jähn (1937-2019), dem ersten Deutschen im All, plant sein vogtländischer Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz den Ausbau zum Raumfahrerdorf.

Die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz soll um eine weitere Halle ergänzt werden.
Die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz soll um eine weitere Halle ergänzt werden.  © Klaus Jedlicka

Vom nächsten Sommer an könnte der Bau einer zusätzlichen Halle die bisherige Deutsche Raumfahrtausstellung ergänzen und für Raumfahrtkongresse und zur Wissensvermittlung bereitstehen, sagte Bürgermeister Jürgen Mann (Freie Wähler), der Deutschen Presse-Agentur. 

"Es gibt Bedarf beim Thema Bildung. Das Schulfach Astronomie kommt viel zu kurz, wir könnten eine wichtige Ergänzung werden".

3,2 Millionen Euro Bundesmittel wurden für das Projekt zugesagt. Eine aktuelle Sonderschau zum Leben des Kosmonauten Sigmund Jähn, neue Exponate in der Deutschen Raumfahrtausstellung sowie eine Pension namens "Weltraumbahnhof" stärken laut Mann bereits den Ruf als Raumfahrerdorf.

Bis zu seinem Tod im September 2019 bestanden enge Verbindungen zwischen Sigmund Jähn, der im brandenburgischen Strausberg lebte, und seinem Heimatort Morgenröthe-Rautenkranz.

Sigmund Jähn war der erste Deutsche im All. 2019 verstarb er im Alter von 82 Jahren.
Sigmund Jähn war der erste Deutsche im All. 2019 verstarb er im Alter von 82 Jahren.  © Kristin Schmidt

Jähn startete 1978 mit der sowjetischen Raumkapsel "Sojus 31" als erster Deutscher ins All.

Titelfoto: Kristin Schmidt, Klaus Jedlicka

Mehr zum Thema Vogtland Nachrichten:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0