OB-Wahl in Plauen: Die PARTEI schickt einen Hund ins Rennen!

Plauen - "Die Partei" ist in Plauen (Vogtland) auf den Hund gekommen. Im Kampf um den Posten des Oberbürgermeisters will "Rüdiger von der Leine" (ja, er heißt wirklich so) ein Wörtchen mitreden - oder besser gesagt: mitbellen.

Wau! Chihuahua "Rüdiger von der Leine" (5, Die Partei) will als Stadtchef ins Plauener Rathaus.
Wau! Chihuahua "Rüdiger von der Leine" (5, Die Partei) will als Stadtchef ins Plauener Rathaus.  © Screenshot: Facebook

Sarkasmus und Ironie sind bei der Partei "Die PARTEI" bundesweit Programm. Da passt es gut ins Bild, dass der Kreisverband Vogtland einen Hund als OB-Kandidaten für die Wahl am 13. Juni aufstellen will.

Rüdiger ist fünf Jahre alt, nach menschlichen Maßstäben zufolge aber schon 36. Auf seiner Facebook-Seite stellt der Chihuahua-Mischling sein Wahlprogramm vor. Zum Beispiel soll der Schornstein des Heizkraftwerks Weltkulturerbe werden.

Mittlerweile sammelt die Partei fleißig Unterstützerunterschriften. "Täglich werden es mehr! Das Überwinden der schikanösen behördlichen Hürden ist nun nur noch ein Chihuahua-Sprung", teilte der Kreisverband Vogtland auf Anfrage mit.

Ob Rüdiger mit genügend Unterschriften tatsächlich vom Wahlausschuss zugelassen wird, ist dennoch fraglich.

Hoffnung macht das sächsische Wahlgesetz: Dort werden "Parteibewerber" ganz allgemein für zulässig erklärt, Hunde also nicht explizit ausgeschlossen.

Titelfoto: Screenshot: Facebook

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