Einbrecher suchen VfB Plauen heim: Polizei sucht Zeugen

Plauen - Einbrecher haben in Plauen das Vereinsheim des VfB Plauen heimgesucht. Es ist nicht das erste Mal, dass Diebe Sportvereine im Visier haben.

Die Täter durchsuchten die Räume und die Vereinskneipe. (Symbolbild)
Die Täter durchsuchten die Räume und die Vereinskneipe. (Symbolbild)  © 123RF/Eduardo Gonzalez Diaz

Wie die Polizei mitteilte, drangen die Unbekannten in der Nacht zu Dienstag gewaltsam in das Gebäude an der Hans-Sachs-Straße im Ortsteil Haselbrunn ein und durchsuchten die Räume. "Die benachbarte Vereinskneipe wurde ebenfalls angegriffen", so ein Polizeisprecher.

Wie hoch der entstandene Stehlschaden ist, kann noch nicht beziffert werden. Mit etwa 5600 Euro entstand allerdings ein erheblicher Sachschaden.

Unweit dieses Tatorts, gab es in der Nacht einen zweiten Einbruch. Die Täter stiegen in ein Firmengelände an der Hans-Sachs-Straße ein und durchsuchten ein Gebäude. Sie hebelten mehrere Bürotüren auf und klauten Bargeld und mehrere Mobiltelefone. Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben, die in Zusammenhang mit den Einbrüchen stehen könnten. Hinweise nimmt die Polizei Plauen unter Telefon 03741/140 entgegen.

Sportvereine immer wieder Ziel von Einbrechern

Mitte Oktober hatten Diebe am Vereinsheim des SSV Lichtenstein in der Straße des Friedens in Lichtenstein zwei Fensterscheiben eingeschlagen und waren in das Gebäude eingedrungen. Sie klauten einen Werkzeugkoffer und mehrere Flaschen Alkohol (TAG24 berichtete).

Vor vier Wochen hatten Einbrecher versucht in einen Tennisclub in Zwickau (Parkstraße) einzusteigen. Sie beschädigten Schlösser und Türrahmen, scheiterten aber an den Türen und kamen nicht in die beiden Vereinsgebäude. Trotzdem entstand bei dem Einbruchsversuch ein Schaden von rund 1000 Euro.

Vor einem Jahr waren Einbrecher beim VfB Auerbach in einen Schuppen eingestiegen und hatten einen Schlagschrauber geklaut. Insgesamt entstand dort ein Schaden von rund 300 Euro.

Titelfoto: 123RF/Eduardo Gonzalez Diaz

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