CDU-Stadtrat nach gekipptem Alkoholverbot in Plauen: "Werde das nicht akzeptieren"

Plauen - Die Spitzenstadt Plauen macht wieder blau: Die Landesdirektion kippte kürzlich die Alkoholverbotszone rund um den Postplatz (TAG24 berichtete).

Im Jahr 2018 war Plauen stolz auf seine Alkoholverbotszone. Jetzt hat die Landesdirektion das Verbot gekippt.
Im Jahr 2018 war Plauen stolz auf seine Alkoholverbotszone. Jetzt hat die Landesdirektion das Verbot gekippt.  © Ellen Liebner

Stadtrat Jörg Schmidt (46, CDU) tobt: "Das kann der Bürger nicht nachvollziehen. Auch ich werde die Entscheidung nicht akzeptieren!"

Seit 2018 durfte in mehreren Straßen im Zentrum kein Bier und kein Schnaps mehr getrunken werden. Damit wollte die Stadt Streitigkeiten, Pöbeleien und Schlägereien eindämmen.

Jetzt kassierte die Landesdirektion das Verbot. Gründe: Die Stadt hätte als Begründung Straftaten präsentiert, die gar nicht in der Verbotszone stattgefunden hatten. 

Zudem fehlte der Bezug auf die gesetzlichen Vorschriften.

Jörg Schmidt "schwillt der Kamm". Er sagt: "Die Situation am Postplatz war unerträglich. Mit dem Alkoholverbot fühlten sich die Plauener wieder sicherer. Wir werden die Verwaltung beauftragen, eine neue, korrekte Verordnung zu erarbeiten."

Stadtrat Jörg Schmidt (46, CDU) ist sauer. Er werde das gekippte Alkoholverbot in Plauen nicht akzeptieren.
Stadtrat Jörg Schmidt (46, CDU) ist sauer. Er werde das gekippte Alkoholverbot in Plauen nicht akzeptieren.  © privat

Aktuell besteht die Verbotszone weiter, die Stadt darf aber keine Bußgelder verhängen.

Titelfoto: Ellen Liebner/privat

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