Sie halten bis zu minus 60 Grad aus! Vogtländer schicken Schlitten in die Antarktis

Pöhl - Wenn Wissenschaftler in der Antarktis etwas transportieren wollen, kommen sie an dem Spezial-Equipment einer vogtländischen Firma nicht vorbei. Dienstag schickt die Lehmann-UMT GmbH aus Pöhl erneut zehn riesige Frachtschlitten auf die Reise ins ewige Eis.

Die Schlitten der Firma Lehmann UMT haben sich in der Antarktis bereits bei widrigsten Bedingungen bewährt.
Die Schlitten der Firma Lehmann UMT haben sich in der Antarktis bereits bei widrigsten Bedingungen bewährt.  © PR/LEHMANN - UMT GmbH

Jeder der 3,7 Tonnen schweren Transportschlitten kann bis zu 25 Tonnen Nutzlast tragen. Via Bremerhaven werden sie zu Weihnachten in der Antarktis ankommen.

Dann ist dort "Hochsommer". Das Alfred-Wegener-Institut hat die Schlitten bestellt, um von der Neumayer-Polarforschungsstation aus neue Messstandorte aufzubauen.

Das Erfolgsgeheimnis der vogtländischen Schlitten sind die Kufen, welche sich immer flexibel an den Untergrund anpassen. Ingenieur Werner Kirsten: "Es ist eine Verbindung aus Stahl und einem ganz speziellen Kunststoff, der einen äußerst geringen Reibefaktor besitzt und auch kaum anfriert."

Bis zu minus 60 Grad Celsius halten auch die Schweißnähte aus.

Titelfoto: PR/LEHMANN - UMT GmbH

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