Bedientechnik-Spezialist rüstet um: Vogtland-Firma baut jetzt Corona-Visiere

Treuen - Medizin- und Verkaufspersonal lechzt nach Schutzausrüstung. Die Firma Gett, Hardware-Spezialist aus dem vogtländischen Treuen, hat seine Produktpalette kurzerhand erweitert und produziert neuerdings Schutzvisiere.

Die Treuener Firma Gett stellt jetzt solche Schutzvisiere her.
Die Treuener Firma Gett stellt jetzt solche Schutzvisiere her.  © PR/Gett

Normalerweise fertigt Gett Bedientechnik wie Tastaturen für die Medizinbranche. Um in der Corona-Krise zu helfen, hat man überlegt, was man aus vorhandenen Materialen und Kompetenzen fertigen kann. 

Ergebnis: Schutzvisiere aus Polyester. "Der GETTsafe Gesichtsschutz schützt den Anwender und die Menschen in seiner Umgebung vor Tröpfcheninfektionen", sagt Sprecherin Anna Schmoll. Tragen kann ihn jeder - Pfleger, Ärzte, Polizisten, Verkäufer.

Im Vergleich zu gewöhnlichen Masken sei der größte Vorteil, dass sich der Träger nicht mehr unbewusst ins Gesicht fassen kann. 

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Aber: "Bei den Schutzvisieren handelt es sich um keinen Ersatz für Atemschutzmasken", so Schmoll.

Aktuell werden in Treuen bis zu 1200 Stück pro Tag gefertigt. "Jedoch sind wir dabei, unsere Kapazitäten auszubauen." 

Die Nachfrage sei hoch. Praktisch: Einige Mitarbeiter bauen die Visiere im Home-Office zusammen.

Titelfoto: PR/Gett

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