Nerven, Organismen, Moleküle: Drei forschende Sachsen ausgezeichnet

Leipzig - Sachsens Forschung ist preiswürdig: Bei der jüngsten Ausschreibung des Europäischen Forschungsrates waren in dieser Runde drei in Sachsen forschende Wissenschaftler erfolgreich.

(V.l.n.r.): Steffen Rulands (37), Ruth Stassart (39) und Jonathan Rodenfels (38).
(V.l.n.r.): Steffen Rulands (37), Ruth Stassart (39) und Jonathan Rodenfels (38).  © Bildmontage PR; Universität Leipzig/Christian Hüller; MPI

Ruth Stassart (39) von der Uni Leipzig setzte sich mit ihrem Projekt zur Nervenregeneration in Nervensystemen durch. Ihre Forschungen können etwa Patienten mit einer ALS-Erkrankung helfen, unter der auch der Physiker Stephen Hawking (†76) litt.

Die beiden anderen Wissenschaftler sind Jonathan Rodenfels vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik sowie Steffen Rulands (37) vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (beide Dresden). 

Rodenfels untersucht, wie Organismen ihren Energiehaushalt während des Wachstums steuern. Rulands erforscht das Zusammenspiel von Molekülen in der Zelle und hofft damit einen weiteren Beitrag zur Krebsforschung beizutragen.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (42, CDU) gratulierte den Preisträgern, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass der Erfolg auch eine Bestätigung der hervorragenden Forschungsbedingungen im Freistaat sei. 

Mit der Förderlinie "Starting Grant" werden Nachwuchswissenschaftler aller Forschungsbereiche ausgezeichnet. Ihre Projekte werden mit maximal 1,5 Millionen Euro gefördert.

Titelfoto: Bildmontage PR; Universität Leipzig/Christian Hüller; MPI

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