Neue Bauvorhaben und Bewohner: In Sachsens Zoos ist tierisch was los

Sachsen - Neubauten, neue Tiere, süßer Nachwuchs: Worauf können sich Zoobesucher in Sachsen im neuen Jahr freuen? TAG24 verrät es Euch.

Heute noch eine Baustelle, nächstes Jahr neue Heimat für Menschenaffen: Aktueller Baustand am neuen Orang-Utan-Haus in Dresden.
Heute noch eine Baustelle, nächstes Jahr neue Heimat für Menschenaffen: Aktueller Baustand am neuen Orang-Utan-Haus in Dresden.  © Thomas Türpe

Der Dresdner Zoo wartet im Frühling auf Koala-Nachwuchs. "Dafür haben wir unser Koala-Weibchen Sydney (4) auf Hochzeitsreise in den Zoo Duisburg geschickt", sagt Zoo-Sprecherin Kerstin Eckart (40).

"Dort soll sie sich mit dem zwölfjährigen Irwin paaren." Auch bei den Elefantendamen Drumbo (31), Sawa (25) und Mogli (26) könnte der extra dafür hergebrachte Zuchtbulle Tonga (32) für Junge sorgen - allerdings wohl erst 2023.

Die Trächtigkeitsdauer bei Afrikanischen Elefanten beträgt durchschnittlich 22 Monate. Bei den Schneeleoparden, Humboldt-Pinguinen und Ameisenbären klappt's dagegen wohl schon dieses Jahr mit Nachwuchs.

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"Außerdem wird am Orang-Utan-Haus weitergebaut, in das wir 17 Millionen Euro investieren", sagt Eckart. Eröffnung: Ende 2023.

Darf bald in ein schöneres Gehege umziehen: Im Dezember feierte Orang-Utan Toni in Dresden seinen 30. Geburtstag.
Darf bald in ein schöneres Gehege umziehen: Im Dezember feierte Orang-Utan Toni in Dresden seinen 30. Geburtstag.  © Zoo Dresden/Hans Fineart
Mullaya (10) allein zu Haus: Weil es mit Weibchen Sydney nicht funkte, wartet das liebesfaule Koala-Männchen derzeit ohne seine Madame im Dresdner Zoo.
Mullaya (10) allein zu Haus: Weil es mit Weibchen Sydney nicht funkte, wartet das liebesfaule Koala-Männchen derzeit ohne seine Madame im Dresdner Zoo.  © Thomas Türpe

Neue Bewohner im Chemnitzer Tierpark, große Sanierung im Leipziger Zoo

Kam schon angeflogen: Die Blauracke ist bereits im Tierpark Chemnitz gelandet.
Kam schon angeflogen: Die Blauracke ist bereits im Tierpark Chemnitz gelandet.  © imago images/imagebroker

Im Tierpark Chemnitz wird es dieses Jahr zwei neue Arten geben: Dscheladas (Blutbrustpaviane) und europäische Ziesel, für die gerade zwei Anlagen errichtet werden.

Der Förderverein Tierparkfreunde Chemnitz e. V. finanziert den Eiszeitspielplatz mit der Ziesel-Anlage sowie den Umbau der ehemaligen Schneeziegen- zur Dschelada-Anlage.

"Die Vogelarten für die neue Anlage sind bereits da - Blauracke, Alpensteinhuhn und Felsentaube", sagt Antje Becher von der Chemnitzer Stadtverwaltung.

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"Im Zoo Leipzig wird dieses Jahr weiter an der Sanierung des Terrariums und am neuen 'Feuerland' gebaut, das 2023 eröffnet werden soll", sagt Zoo-Sprecherin Melanie Ginzel.

"Feuerland" wird eine spektakuläre Wasserwelt für Pinguine und Seelöwen. Über einen begehbaren Unterwassertunnel steigen die Besucher von den Pinguinen zu den Robben wie bei einem Tauchgang hinab.

Ebenfalls neu im Chemnitzer Tierpark: das Alpensteinhuhn.
Ebenfalls neu im Chemnitzer Tierpark: das Alpensteinhuhn.  © imago images/McPHOTO
Die Dscheladas (Blutbrustpaviane) bekommen im Chemnitzer Tierpark eine neue Anlage.
Die Dscheladas (Blutbrustpaviane) bekommen im Chemnitzer Tierpark eine neue Anlage.  © imago images/imagebroker
Bereit für den Einzug in Chemnitz: Ein Europäisches Ziesel-Pärchen knabbert munter Mohnblüten.
Bereit für den Einzug in Chemnitz: Ein Europäisches Ziesel-Pärchen knabbert munter Mohnblüten.  © imago images/imagebroker
Tummeln sich künftig im Leipziger "Feuerland": Seelöwen lassen sich in einem Unterwassertunnel beobachten.
Tummeln sich künftig im Leipziger "Feuerland": Seelöwen lassen sich in einem Unterwassertunnel beobachten.  © imago images/Jan Hübner

Tierpark Görlitz bekommt einen neuen Eingang

Der Naturschutz-Tierpark in Görlitz baut an einem neuen Empfangsbereich.
Der Naturschutz-Tierpark in Görlitz baut an einem neuen Empfangsbereich.  © Norbert Neumann

Im Naturschutz-Tierpark Görlitz soll im März der neue barrierefreie Eingangsbereich fertig sein (Investitionsvolumen: 350.000 Euro) - coronakonform mit getrennten Besucherströmen für den Ein- und Ausgang.

"Für vier Tiere der hoch bedrohten Thüringer Waldesel bauen wir eine neue Eselanlage", sagt Direktor und Zootierarzt Dr. Sven Hammer (53).

"Auf dem neuen Niederflurkletterpfad können Kinder in den Sommerferien wie Pandas balancieren, wie Affen hangeln und wie Steinböcke klettern."

Zudem warten die Görlitzer im April auf Panda-Nachwuchs, schon im März auf zwei Kamelfohlen.

Titelfoto: Thomas Türpe, Zoo Dresden/Hans Fineart, imago images/imagebroker, imago images/imagebroker

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