Neue Lockerungen ab Montag: Möbelhäuser dürfen öffnen, Einkaufszentren bleiben zu

Dresden - Versteh' einer die Welt: Jetzt dürfen auch Möbelhäuser ab Montag wieder öffnen, Einkaufszentren und Shopping-Malls aber nicht. Kosmetikstudios dürfen sich ebenfalls wieder um Kunden kümmern, Gaststätten und Kneipen noch nicht.

Martin Dulig (46, SPD) verkündet für Friseure: 20 Quadratmeter Platz pro Kunde müssen ab Montag nun doch nicht sein, aber Sicherheitsabstand.
Martin Dulig (46, SPD) verkündet für Friseure: 20 Quadratmeter Platz pro Kunde müssen ab Montag nun doch nicht sein, aber Sicherheitsabstand.  © Petra Hornig

"Es ist uns völlig klar: Jede neue Regel wirft neue Fragen auf", rechtfertigt Wirtschaftsminister Martin Dulig (46, SPD) die zum 4. Mai geltenden Lockerungen. 

Aber Kosmetikstudios, Friseure und Tattoo-Anbieter seien nun mal "artverwandt". 

Gebe es da unterschiedliche Vorgaben, seien Klagen programmiert. 

Sicher ebenfalls schwer verständlich wäre, dass Friseure im Gegensatz zu den Kollegen von der Kosmetik keine gesichtsnahen Dienstleistungen wie Bartpflege und Wimpernfärben anbieten dürfen, räumt er ein.

Die "nächste Priorität" liege klar bei den Gaststätten. 

"Das steht ganz oben auf der Agenda" - mache jedoch nur bundeseinheitlich abgestimmt Sinn, warb Dulig um Verständnis. 

Dem Minister zufolge läuft es auf eine "differenzierte Öffnung" hinaus, also entweder erst Außenbereich, dann innen, oder umgekehrt. 

Ob vor, nach Himmelfahrt oder zu Pfingsten, werde noch geklärt.

Klar ist inzwischen, dass die strenge 800-Quadratmeter-Regel für Läden ausläuft. Das heißt, in Kürze dürfen große Läden, die ab dieser Fläche bislang zubleiben müssen, bald eine entsprechend große Fläche "abkordeln" können.

Titelfoto: Petra Hornig

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