Neuer Kreisverkehr an Unfallschwerpunkt: Kaum fertig, knallt's!

Hoyerswerda - Immer wieder krachte es an der Kreuzung zwischen Staatsstraße 234 und Kreisstraße 9213 bei Hoyerswerda. Deshalb nahm der Freistaat viel Geld in die Hand, um dort mit einem Kreisverkehr für mehr Sicherheit zu sorgen. Kaum war der Kreisel fertig, gab's den ersten Crash.

Der Wagen landete direkt auf der neuen Verkehrsinsel.
Der Wagen landete direkt auf der neuen Verkehrsinsel.  © Henry Gbureck

Ab Juni brauchten Autofahrer in der Gegend viel Geduld. 

Um den Unfallschwerpunkt zu sichern, bauten das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), Landkreis Bautzen und Ewag Kamenz die Kreuzung zu einem Kreisverkehr um. Das kostete mehr als eine halbe Million Euro.

Vergangene Woche wurde der Kreisel schließlich freigegeben - und schon gab es den ersten Crash: 

Eine Nissan-Fahrerin (50) war dabei Richtung Geierswalde unterwegs, krachte in eines der Warnzeichen auf der Verkehrsinsel. 

Eine Frau (50) verursachte am gerade entschärften Unfallschwerpunkt den ersten Crash.
Eine Frau (50) verursachte am gerade entschärften Unfallschwerpunkt den ersten Crash.  © Henry Gbureck

An Auto und Zeichen entstanden rund 3000 Euro Schaden, die Fahrerin des Wagens blieb unverletzt.

Titelfoto: Henry Gbureck

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