Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes "entsetzt über die Ignoranz und Geringschätzung"

Dresden - Der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), Hermann Winkler, hat die Beschlüsse zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern scharf kritisiert. "Ich bin entsetzt über die Ignoranz und Geringschätzung gegenüber dem Sport und der Vereine", sagte Winkler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV).
Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV).  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"Dort, wo in meist ehrenamtlicher Arbeit mit viel Aufwand Hygienekonzepte erarbeitet wurden, die auch wirken, und wo kaum Infektionsgeschehen vorhanden ist, wird dicht gemacht", klagte Winkler und verwies auf die präventive Wirkung des Sports auch im Hinblick auf die nahende Grippe-Saison.

Winkler forderte die Parlamente und deren gewählte Volksvertreter auf, "sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden, um diese willkürlichen Beschlüsse zu relativieren, so wie es im Sächsischen Landtag schon angekündigt wurde."

Bund und Länder hatten sich bei dem Corona-Krisengespräch am Mittwoch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. 


Der Amateursport soll demnach ab 2. November bis zum Monatsende komplett ruhen.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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