Töff-töff! Der Lößnitzdackel hat die Kesselprüfung bestanden

Radebeul - Der Lößnitzdackel ist zurück! Fünf Jahre, nachdem die Dampflokomotive IV K Nr. 176 der Traditionsbahn Radebeul mit einem Kesselschaden abgestellt werden musste, und zwei Jahre nach den ersten Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme, ist sie nun auf die Schiene zurückgekehrt. Am Dienstag absolvierte die Lok auf der Lößnitzgrundbahn erfolgreich ihre Probefahrten.

Nach der Reparatur hat die Dampflok erfolgreich ihre Probefahrten gemeistert.
Nach der Reparatur hat die Dampflok erfolgreich ihre Probefahrten gemeistert.  © Traditionsbahn Radebeul

"Damit ist die Hauptuntersuchung erfolgreich abgeschlossen und die Maschine kann in den nächsten acht Jahren wieder im Traditionsbetrieb eingesetzt werden", freut sich Lukas Kuntzsch vom Traditionsbahnverein.

Wann die Lok das nächste Mal Waggons mit Passagieren befördert, steht wegen der Corona-Pandemie noch nicht ganz fest. "Wir hoffen auf Ostern", sagt Kuntzsch.

Die 1912 in Chemnitz gebaute Dampflok wurde zum ersten Mal 1964 umfassend modernisiert und 2007 erneut saniert. In den vergangenen zwei Jahren wurde sie in der Lokomotivwerkstatt Oberwiesenthal demontiert und die einzelnen Baugruppen aufgearbeitet. Eine Firma aus Wetzlar fertigte einen neuen Dampfkessel.

Die Arbeiten haben nach Angaben von Kuntzsch einen mittleren sechsstelligen Betrag gekostet. Der wurde zu 75 Prozent mit Fördergeldern des Freistaates finanziert. Der Rest kommt aus Spenden und Eigenmitteln des Vereins.

Weil dieser die Finanzierung noch nicht vollständig bewältigt hat, bittet er weiter um Spenden. Informationen unter: www.traditionsbahn-radebeul.de

Titelfoto: Traditionsbahn Radebeul

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