Rakotzbrücke von Ministerpräsident Kretschmer freigegeben

Von André Jahnke

Kromlau - Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Lausitz erstrahlt nach jahrelanger Sanierung wieder in vollem Glanz.

Die Rakotzbrücke bildet einen steinernen Kreis mit dem Wasser im See des Azaleen- und Rhododendren-Parks in Kromlau im Landkreis Görlitz.
Die Rakotzbrücke bildet einen steinernen Kreis mit dem Wasser im See des Azaleen- und Rhododendren-Parks in Kromlau im Landkreis Görlitz.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die restaurierte Rakotzbrücke im Azaleen- und Rhododendren-Park in Kromlau wurde am Samstag vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (46, CDU) freigegeben.

Sie sei ein spektakuläres Bauwerk und gemeinsam mit dem Rhododendron-Park in Kromlau ein Highlight im östlichen Sachsen, sagte der CDU-Politiker. Die Brücke mit dem markanten Bogen ist ein beliebtes Instagram-Fotomotiv.

Mehr als vier Millionen Euro von Bund und Land sind in den vergangenen Jahren in die Sanierung und Rekonstruktion des Feld- und Basaltstein-Bauwerks geflossen. "Die Sanierung sichert dieses wichtige kulturelle Bauwerk für die kommenden Jahrzehnte", betonte Kretschmer.

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Die Brücke zieht Fotografen aus aller Welt an. Die Spiegelung bildet einen perfekten steinernen Kreis mit dem Wasser. Der Volksmund nennt den Bogen auch Teufelsbrücke.

Größter Auftritt in "Der Zauberlehrling"

Die restaurierte Rakotzbrücke wurde am Samstag vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (46, CDU) freigegeben.
Die restaurierte Rakotzbrücke wurde am Samstag vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (46, CDU) freigegeben.  © Eric Münch

Früher glaubten die Menschen, nur der gehörnte Beelzebub wäre in der Lage, einen derart filigranen Brückenbogen zu bauen. Seinen größten Auftritt hatte das spiegelnde Rund in der ARD-Märchenverfilmung "Der Zauberlehrling".

Die Rakotzbrücke ist Teil des Rakotz-Ensembles im Park, der als eine der größten Rhododendron-Freilandanlagen Deutschlands gilt. Der 200 Hektar große Landschaftspark ist Eigentum der Gemeinde Gablenz im Landkreis Görlitz.

Entstanden ist das Gartendenkmal Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Gutsbesitzers Friedrich Hermann Rötschke.

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Er ließ es nach dem Vorbild der benachbarten Parks des Fürsten von Pückler-Muskau errichten.

Titelfoto: Eric Münch/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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