Sachsen impft wieder mit AstraZeneca: Was mit verpassten Impfterminen passiert

Dresden - Das Land Sachsen nimmt die Corona-Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff wieder auf. Auch für alle, deren Termin in den letzten Tagen ausgefallen ist, gibt es eine Lösung.

Der Impfstopp ist vorüber, nun kann Sachsen auch das Mittel von AstraZeneca wieder nutzen.
Der Impfstopp ist vorüber, nun kann Sachsen auch das Mittel von AstraZeneca wieder nutzen.  © Ronny Hartmann/dpa

Nach der Aussetzung in dieser Woche sei das Deutsche Rote Kreuz dabei, die Kapazitäten "so schnell wie möglich" hochzufahren, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Freitag mit.

Vereinbarte Termine ab dem 20. März, die nach dem Impfstopp vorsorglich abgesagt worden waren, könnten nun wie geplant in den Impfzentren wahrgenommen werden.

Alle Menschen, die bis einschließlich 19. März Termine hatten, sollen in der nächsten Woche schriftlich ein neues Terminangebot erhalten.

Dieser Ersatzvorschlag könne nicht geändert werden. Wer ihn nicht wahrnehmen kann, werde um Absage gebeten und darum, einen neuen Termin über das Portal oder die Hotline zu buchen.

Auch die 39 Praxen, die an dem Modellprojekt zum Impfen beim Hausarzt teilnehmen, könnten nun wieder zu AstraZeneca greifen, teilte das Ministerium mit. Im Corona-Hotspot Vogtland werden ab Montag zudem rund 110 niedergelassene Ärzte mit dem Impfstoff beliefert.

Was war das Problem mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca?

Die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff waren am Montag nach dem Auftreten von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen kurzfristig gestoppt worden.

Nach einer Prüfung durch die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gibt es nun wieder Grünes Licht. Die EMA stufte AstraZeneca als wirksam und sicher ein.

Impfwillige werden in Zukunft anders über die möglichen Risiken und neueste Erkenntnisse aufgeklärt.

Titelfoto: Ronny Hartmann/dpa

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