Sachsen lockert weitere Corona-Regeln: 3G in vielen Bereichen

Dresden - Sachsen lockert seine Corona-Regeln. Ab dem 4. März gilt in vielen Bereichen wie Messen und Gastronomie 3G, wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) am Dienstag in einer Pressekonferenz der Landesregierung sagte.

Petra Köpping (63, SPD) erklärte am Dienstag die neuen Corona-Regeln für Sachsen. (Archivbild)
Petra Köpping (63, SPD) erklärte am Dienstag die neuen Corona-Regeln für Sachsen. (Archivbild)  © Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Zugelassen sind dann neben Geimpften und Genesenen also auch Menschen mit einem tagesaktuellen Test. Die Corona-Verordnung wird damit entsprechend der Eckpunkte angepasst, die bereits in der vergangenen Woche beschlossen wurden.

"Auch nach aktuellem Stand ist in den kommenden zwei Wochen keine Überlastung der Krankenhäuser zu erwarten", sagte Köpping.

Die Maskenpflicht bleibt bestehen, die Pflicht zur Kontakterfassung gilt nur noch in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Wenn Bars keine "Unterhaltungskomponenten" wie Tanzfläche, DJ, Band oder Karaoke haben, dürfen sie öffnen und werden damit der Gastronomie gleichgestellt.

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In Clubs und Diskotheken brauchen Genesene und Geimpfte noch einen zusätzlichen Test (2G plus), müssen aber keine Maske tragen und Abstände einhalten. "Das freut uns wirklich, weil das eine der Branchen ist, die am längsten geschlossen hat", sagte Köpping.

Organisator entscheidet: 2G oder 3G bei Veranstaltungen

Bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen können Veranstalter zwischen 2G und 3G wählen. Bei 2G dürfen im Innenbereich maximal 6000 Menschen bei einer Auslastung von 60 Prozent zusammenkommen.

Im Außenbereich sind 25.000 Menschen bei einer Auslastung von 75 Prozent erlaubt. Entscheidet sich ein Organisator für 3G, darf er seine Einrichtung zu 50 Prozent auslasten. Sowohl bei kleineren als auch größeren Veranstaltungen muss am Platz keine Maske getragen werden.

Die Corona-Verordnung soll bis zum 19. März gelten. Was danach komme, sei noch unklar, weil die Bundesregierung sich noch nicht zu einer Verlängerung des Infektionsschutzgesetzes geäußert habe, so Köpping.

Titelfoto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

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