Sachsen passt Corona-Schutzverordnung an: Was ändert sich jetzt?

Dresden - Sachsen hat wie erwartet seine Corona- Schutzverordnung angepasst. Größere Änderungen im Vergleich zur bisherigen Praxis gibt es nicht.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (62, SPD).
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (62, SPD).  © Holm Helis

Neu ist beispielsweise die Verpflichtung von Arbeitgebern, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten - wenn dem keine besonderen Gründe entgegenstehen, erklärte Sozialministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. In Gottesdiensten soll nicht mehr gesungen werden.

Medizinischer Mund- und Nasenschutz ist im Einzelhandel, im Nahverkehr, in Gesundheitseinrichtungen und Kirchen vorgeschrieben.

Für Kinder bis sechs Jahre gibt es keine Maskenpflicht. Eine Pflicht zum Tragen von FFP-2-Masken besteht für den ambulanten Pflegedienst und in Pflegeheimen.

In Alten- und Pflegeheimen soll drei Mal pro Woche getestet werden, bisher waren das zwei Mal. Ab einem Inzidenzwert von unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen können Landkreise von sich aus Lockerungen vornehmen. Der Wert bezieht sich auf die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Die neue Verordnung gilt von diesem Donnerstag bis einschließlich 14. Februar.

Sachsen öffnet Berufsschulen für Abschlussklassen

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU).
Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU).  © Steffen Füssel

Sachsen will außerdem ab dem 8. Februar die Berufsschulen für die Abschlussklassen öffnen.

Das kündigte Kultusminister Christian Piwarz (45, CDU) am Dienstag in Dresden nach einer Sitzung des Kabinetts an.

Überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, soll der Unterricht in geteilten Klassen stattfinden. Wie es für die anderen Schüler vom 15. Februar weitergehe, darüber werde derzeit beraten, so Piwarz.

Am 18. Januar waren bereits die Abschlussklassen an Oberschulen und Gymnasien als Erste in die Schulen zurückgekehrt.

Bei der Notbetreuung kündigte der Kultusminister weiterhin eine restriktive Regelung an - bisher besuchten bereits 28 Prozent der Kinder eine Notbetreuung.

Titelfoto: Steffen Füssel/Holm Helis

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0