Sachsen plant Lockerungen: Kultureinrichtungen und Hotels sollen wieder öffnen

Dresden - Sachsen plant deutliche Lockerungen seiner Corona- Schutzmaßnahmen. Bei einer abendlichen Sitzung verständigte sich das Kabinett in Dresden am Freitag auf Eckpunkte, die in einer Pressekonferenz vorgestellt wurden.

In der kommenden Woche soll das Kabinett die geplanten Maßnahmen in Sachsen beschließen.
In der kommenden Woche soll das Kabinett die geplanten Maßnahmen in Sachsen beschließen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

So sollen unter anderem Kultureinrichtungen und Hotels ab 14. Januar mit der 2G-plus-Regel wieder öffnen, wenn die Situation in den Krankenhäusern das zulässt.

Zutritt erhalten dann Genesene und Geimpfte mit einem zusätzlichen Test. Wer eine Booster-Impfung hat, unter 18 Jahre alt ist oder erst vor maximal drei Monaten genesen oder doppelt geimpft ist, braucht keinen Test.

2G plus soll auch für die Gastronomie, für Messen, Kongresse und Sport im Innenbereich gelten - in einigen Bereichen mit einer Beschränkung der Teilnehmerzahl.

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Die 3G-Regel wird dagegen beim Friseur und in Kirchen angewendet.

Petra Köpping (63, SPD) erklärte, dass "200 Demonstranten ortsfest" demonstrieren dürften.
Petra Köpping (63, SPD) erklärte, dass "200 Demonstranten ortsfest" demonstrieren dürften.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Unabhängig von der Inzidenz sollen fortan an ortsfesten Versammlungen statt bisher 10 dann 200 Personen teilnehmen können.

Wenn die Überlastungsstufe in Krankenhäusern an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist, können bis zu 1000 Personen demonstrieren und müssen auch nicht mehr an einem Ort verweilen.

Die neuen Regelungen sollen am kommenden Mittwoch beschlossen werden und zunächst bis zum 6. Februar gelten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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