Sachsen schließt alle Impfzentren im September: Bis wann kann man sich wo noch impfen lassen?

Dresden - Sachsen will seine 13 Impfzentren wie geplant im September schließen. Erst- und Zweitimpfungen seien bis zum letzten Tag möglich, gab Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) am Freitag in Dresden bekannt.

Viel ist dort schon länger nicht mehr los: Sachsen zieht den Impfzentren daher den Stecker.
Viel ist dort schon länger nicht mehr los: Sachsen zieht den Impfzentren daher den Stecker.  © Eric Münch

Da die Liegenschaften unterschiedlich lange zur Verfügung stehen, erfolgt die Schließung gestaffelt.

Den Anfang macht am 12. September Riesa. Danach folgen Kamenz (15.9.), Zwickau (18.9.), Löbau (21.9.), Dresden (24.9.) und Belgern (27.9.).

Die Impfzentren in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna schließen dagegen erst am 30. September.

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"Es wird Ausgleichs-Impfangebote im September für die Regionen geben, in denen die Impfzentren bereits vor Ende des Monats schließen", teilte das Ministerium mit.

Nach Darstellung von Köpping wird in Sachsen wie in den anderen Bundesländern die staatliche Impfstruktur angepasst.

Impfungen weiterhin flächendeckend möglich

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD).
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD).  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

"Es wird aber auch weiterhin breitgefächerte Impfangebote geben, insbesondere bei den Haus-, Fach- und Betriebsärzten."

Auch Krankenhäuser sollen einbezogen werden. Das Ministerium will demnächst das Konzept für die Zeit nach Oktober vorstellen.

Die zu den Impfzentren gehörenden 30 mobilen Teams sind ebenfalls bis Ende September im Einsatz. Für die Zeit danach wird gleichfalls ein Konzept erarbeitet, hieß es.

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Der wesentliche Anteil der Impfungen soll dann von Arztpraxen, Betriebsärzten sowie Krankenhäusern übernommen werden. Für Auffrischungsimpfungen sollen später Vertragsärzte die erste Anlaufstelle sein.

Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

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