Warum ist der Strom auf dem Land teurer?

Leipzig - Wer in Sachsen auf dem Land wohnt, muss für seinen Strom etwas mehr Geld ausgeben als Verbraucher in den Städten.

Wer auf dem Land lebt, muss höhere Stromkosten in Kauf nehmen.
Wer auf dem Land lebt, muss höhere Stromkosten in Kauf nehmen.  © Jan woitas

Nach Berechnungen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Check 24 zahlen Städter im landesweiten Durchschnitt rund 1281,51 Euro bei einem Jahresverbrauch von 4250 Kilowattstunden.

Im ländlichen Raum liegt der Preis bei 1290,56 Euro - also rund 9 Euro höher.

"In ländlichen Regionen werden die Netznutzungsentgelte aufgrund der geringeren Einwohnerdichte auf weniger Schultern verteilt", erklärt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24. Diese machen rund ein Viertel des Strompreises aus. 

Auch die Kosten für die Integration der erneuerbaren Energien in das Stromnetz sind unterschiedlich hoch. 

Viele Investitionen - der Anschluss von Wind- und Solaranlagen - werden auf dem Land getätigt, die Kosten anteilig auf die Stromkunden umgelegt.

Titelfoto: Jan woitas

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