Dauerregen sorgt für Hochwasser-Gefahr in Sachsen: Erste Warnstufen erreicht

Sachsen - Der aktuelle Dauerregen lässt die Pegel in den Flüssen und Bächen in Sachsen steigen. Das Landeshochwassserzentrum warnt vor einer drohenden Hochwassergefahr.

Durch den Dauerregen steigen die Pegel der Flüsse und Bäche in Sachsen an. Es kann zu Hochwasser kommen. (Archivbild)
Durch den Dauerregen steigen die Pegel der Flüsse und Bäche in Sachsen an. Es kann zu Hochwasser kommen. (Archivbild)  © Jens Uhlig

"Ein kräftiges Tief über Polen, das am Dienstagabend Sachsen erreichte, sorgt seit der letzten Nacht für ergiebige Niederschläge in Sachsen. Dabei sind bislang in Westsachsen 5 bis 20 Millimeter, ansonsten nahezu flächendeckend 20 bis 50 Millimeter Niederschlag, in den Staulagen des Isergebirges 50 bis 80 Millimeter gefallen", heißt es in der Information des Landeshochwasserzentrums.

Bis Donnerstag soll es weiter regnen. In den nächsten 24 Stunden werden in Westsachsen 30 bis 50 Millimeter, im Erzgebirge teilweise bis 60 Millimeter Regen erwartet.

Durch die ergiebigen Niederschläge steigen die Hochwassermeldepegel besonders in den Flussgebieten der Schwarzen Elster, Lausitzer Neiße und Spree stark an und werden im weiteren Tagesverlauf weiter steigen.

"Nach jetzigem Stand können dabei die Richtwerte der Alarmstufe 1 sowie vereinzelt die Richtwerte der Alarmstufe 2 überschritten werden", so das Landeshochwasserzentrum.

Erste Flüsse erreichen Warnstufe 1

In Burkhardtsdorf hat die Zwönitz bereits die erste kritische Marke geknackt. Um 15 Uhr lag der Pegel bei 1,40 Meter. Die Warnstufe 1 gilt hier bereits ab 1,30 Meter. Auch in Ostsachsen wurde an der Lausitzer Neiße in Zittau schon die erste Warnstufe erreicht, mit aktuell 2,19 Meter. An der Schwarzen Schöps gilt bereits Warnstufe 2.

In den Großstädten Chemnitz, Dresden und Leipzig fehlen noch einige Zentimeter bis zur ersten Warnstufe. Die aktuellen Pegelstände der sächsischen Flüsse und Bäche könnt Ihr >>hier abrufen.

Die Warnung vor Dauerregen vom Deutschen Wetterdienst gilt bis Mitternacht, im Erzgebirge bis Donnerstagvormittag. Am Donnerstag lässt der Regen zwar nach, trotzdem kann es bis zum Wochenende immer wieder zu Schauern kommen.

Titelfoto: Jens Uhlig

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