Sachsen-Wetter im Mai: Nur in einem Bundesland mehr Regen, deutlich zu kühl

Dresden - Sachsen war im Mai mit einer Durchschnittstemperatur von gut 11,3 Grad Celsius das zweitkühlste Bundesland und einen Grad kälter als im Mai üblich. Nur in Thüringen war es minimal kälter, wie es am Freitag in einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hieß.

Mit Regenschirm ist eine junge Frau im Zwinger unterwegs.
Mit Regenschirm ist eine junge Frau im Zwinger unterwegs.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Außerdem sei mit beinahe 60 Litern pro Quadratmeter (vieljähriges Mittel: 67) nur in Bayern mehr Regen als in Sachsen gefallen. 

Dafür gab es laut DWD mehr Sonnenstunden (210) als üblich (201), dennoch habe die Sonne in Sachsen im Mai im Vergleich mit den anderen Bundesländern am wenigsten geschienen.

Insgesamt ist der Mai in Deutschland leicht zu kühl, deutlich zu trocken und sonnenscheinreich ausgefallen. 

Das Frühjahr 2020 war dagegen bundesweit ziemlich warm. 


Mit 9,2 Grad lag der Temperaturdurchschnitt um 1,5 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990, wie der Wetterdienst in seiner vorläufigen Bilanz vom Freitag schreibt.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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