Länger als geplant: Sachsens Impfzentren bleiben bis Ende September in Betrieb!

Dresden - Sachsens Impfzentren sollen bis Ende September und damit länger als geplant in Betrieb bleiben. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts an.

In Sachsen gibt es aktuell 13 Impfzentren, etwa 2.400 Arztpraxen und 30 mobile Teams, welche gegen das Coronavirus impfen.
In Sachsen gibt es aktuell 13 Impfzentren, etwa 2.400 Arztpraxen und 30 mobile Teams, welche gegen das Coronavirus impfen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Ursprünglich sollten die Impfzentren bereits Ende Juni schließen.

Auch die 30 mobilen Teams sollen weiter arbeiten und teils personell aufgestockt werden. Bis Ende August sind in den 13 Impfzentren in den Städten und Landkreisen damit Erstimpfungen möglich, im September sollen dann die Zweitimpfungen über die Einrichtungen abgedeckt werden

Nach September sollen dann die Arztpraxen erste Anlaufstelle für die Corona-Schutzimpfung sein.

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Unter anderem begründete Köpping die verlängerte Öffnung damit, dass mit Ausweitung des Kreises der Impfberechtigten nun mehr Menschen das Recht auf eine Impfung haben.

Zudem soll eine Überlastung der Arztpraxen vermieden werden.

Die Kosten für die Verlängerung bezifferte Köpping mit rund 52 Millionen Euro - die Hälfte der Kosten trägt der Bund.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) hält eine Verlängerung der Impfzentren für notwendig.
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) hält eine Verlängerung der Impfzentren für notwendig.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Rund 120.000 Impfungen sind derzeit pro Woche in den Impfzentren und bei den mobilen Teams möglich. Immer noch ist allerdings der Impfstoff knapp.

Titelfoto: Bildmontage: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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