Sachsens Infrastruktur in ländlichen Gebieten soll verbessert werden

Dresden - Sachsen will die Infrastruktur in ländlichen Gebieten weiter verbessern und dazu die kommunale Zusammenarbeit fördern.

Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (60, CDU).
Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (60, CDU).  © Jan Woitas/dpa

Für Modellprojekte stehen nach Angaben des Regionalentwicklungsministeriums in Dresden vom Mittwoch im Doppelhaushalt 2021/2022 insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung.

Landkreise, Städte und Gemeinden sowie kommunale Zweck- und Verwaltungsverbände können investive Vorhaben bei ihren Regionalen Planungsverbänden bis zum 15. Juli anmelden.

Gefördert werden Infrastrukturprojekte in dünn besiedelten oder strukturschwachen Räumen wie Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, Straßen, medizinische Grundversorgung, Schulangebote, Katastrophenschutz oder Grundausstattung in den Bereichen Kinder, Sport und Senioren.

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Aber auch Schaffung, Umstrukturierung oder Erhalt gemeinsamer kommunaler Angebote im sozialen und kulturellen Bereich sind von Interesse.

Dabei zählen auch das Maß an Innovation und die Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Demografischer Wandel schreitet voran

Auch wegen des demografischen Wandels werde es immer schwerer, eine bedarfsgerechte Daseinsvorsorge zu sichern, sagte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (60, CDU). Viele Menschen ziehe es in Ballungsräume, zugleich werde das Leben in ländlichen Regionen gerade für Familien wieder attraktiver.

"Ich bin überzeugt, dass wir durch eine noch stärkere Zusammenarbeit der Kommunen große Synergien für eine gute, flächendeckende Infrastruktur erzeugen können."

Sie sei die Grundlage für lebenswerte Orte und vitale Regionen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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