Sachsens Kliniken offenbar für zweite Welle gerüstet

Leipzig/Dresden - Der Ausbruch der Corona-Pandemie im März hat manche Gesundheits-Einrichtungen an ihre Grenzen gebracht. Das soll sich nicht wiederholen.

Die Corona-Neuinfektionen stiegen in den letzten Tagen wieder leicht an.
Die Corona-Neuinfektionen stiegen in den letzten Tagen wieder leicht an.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen sieht die Kliniken im Land für eine zweite Corona-Welle gut gerüstet.

"Es gibt nach wie vor ausreichend Kapazitäten an Intensiv- und Beatmungsplätzen, die sofort aktiviert werden können", sagte Friedrich R. München, stellvertretender Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft in Leipzig.

Aktuell stünden in Sachsen bei Bedarf sofort mehr als 500 Intensivbetten sowie genügend Arzneimittel und Schutzausrüstung zur Verfügung.

Basierend auf der "ersten Welle" seien sowohl seitens der Krankenhäuser, aber auch aller anderen Beteiligten im Lande zahlreiche Erfahrungen gemacht worden, die der Patientenversorgung aktuell zugute kämen, so München.

SPD-Politikerin Sabine Friedel erklärte gestern: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir werden auch in den kommenden Monaten, vielleicht sogar Jahren, immer wieder kurzfristige Maßnahmen ergreifen müssen. Und wir brauchen eine langfristige Vorsorge für solche Krisenfälle."
Sachsens Kliniken haben genügend Intensivbetten für eine zweite Corona-Welle.
Sachsens Kliniken haben genügend Intensivbetten für eine zweite Corona-Welle.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Sächsische Hochschulen und Universitäten haben eine Spendenaktion gestartet, bei der mehrere zehntausende Euro zusammenkamen. Damit konnte ausländischen Studenten und denen geholfen werden, die wegen der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

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