"Schwerste Krise überhaupt": Sächsische Flughafen hoffen auf Erholung

Von Christiane Raatz

Leipzig - Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden rechnen nach der coronabedingten Flaute mit steigenden Passagierzahlen in der Ferienzeit.

Normalerweise verbucht Dresden in einer Juliwoche etwa 270 Flüge - derzeit sind es gerade einmal rund 70. (Symbolbild)
Normalerweise verbucht Dresden in einer Juliwoche etwa 270 Flüge - derzeit sind es gerade einmal rund 70. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Mit sinkenden Inzidenzwerten, Aufhebung der Quarantäneregeln und Reisebeschränkungen laufe die Urlaubsfliegerei wieder an, sagte der Geschäftsführer der Mitteldeutschen Flughafen AG, Götz Ahmelmann, am Dienstag.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt beginnen in der nächsten Woche die Sommerferien.

Dennoch sind beide Airports noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt.

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Normalerweise verbucht Dresden in einer Juliwoche etwa 270 Flüge - derzeit sind es gerade einmal rund 70. Auch in Leipzig/Halle gibt es mit 49 Flügen pro Woche nur ein Drittel des in dieser Jahreszeit üblichen touristischen Passagierverkehres.

Man blicke auf die schwerste Krise überhaupt zurück, betonte Ahmelmann.

"Die Krise ist noch nicht vorbei und es wird noch eine Zeit dauern, bis wir uns wieder erholt haben." In diesem Jahr hofft die Mitteldeutsche Flughafen AG zumindest auf eine Million Passagiere an beiden Standorten. Rund 4,2 Millionen waren es vor der Corona-Krise.

Weil der Flughafen Leipzig/Halle bei Fracht und Logistik um etwa 20 Prozent zugelegt hat, konnten Verluste im Passagierverkehr zumindest teilweise abgefedert werden. Unter anderem wurden medizinische Güter wie Corona-Tests über das Drehkreuz Leipzig/Halle abgewickelt.

Die Mitteldeutsche Flughafen AG beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter an beiden Standorten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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