Sächsische Schulen: 14.000 Freiwillige zur Impfung angemeldet

Dresden - An den sächsischen Schulen startete am gestrigen Montag eine neue Impfkampagne. Die Zahl der Anmeldungen hat die Erwartungen übertroffen.

Mobile Impfteams besuchen seit Montag die sächsischen Schulen.
Mobile Impfteams besuchen seit Montag die sächsischen Schulen.  © DPA

Der Freistaat will in Zusammenarbeit mit dem DRK Schüler ab 12 Jahre, ihre Eltern und das Schulpersonal verstärkt durch Impfangebote vor Ort ansprechen.

Die Aktion startete am Montag in acht Landkreisen: in Bautzen und Görlitz, im Leipziger Land, Meißen und dem Vogtland, in Mittel- und Nordsachsen sowie in Zwickau.

Die Impfungen erfolgen teils über mobile Impfteams vor Ort, teils durch nahegelegene Impfzentren.

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Insgesamt rund 14.000 Impfwillige hatten sich im Vorfeld für die Schul-Kampagne angemeldet. "Wir hatten an einigen Schulen viel mehr Anmeldungen, als wir eingeplant hatten", sagt DRK-Sprecher Kai Kranich (39). "Von daher war es positiv."

Auch das Kultusministerium freut sich über den Zuspruch: "Es sind 14.000 weitere Personen, die einen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten", sagt Ministeriums-Sprecherin Susann Meerheim (40).

Nur etwas mehr als die Hälfte der sächsischen Bevölkerung ist bisher vollständig geimpft. Damit bleibt der Freistaat bundesweites Schlusslicht.

Unter den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sind in Sachsen bisher 15,5 Prozent vollständig geimpft, in ganz Deutschland sind es 25,8 Prozent.

Titelfoto: DPA

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