Schlauchboot-Drama auf der Neiße: Suche nach 34-Jährigem fortgesetzt

Von André Jahnke

Görlitz - Die Suche nach einem 34-Jährigen in der Neiße bei Görlitz ist am Sonntag fortgesetzt worden.

Polnische Polizisten untersuchen das gekenterte Schlauchboot auf der Neiße.
Polnische Polizisten untersuchen das gekenterte Schlauchboot auf der Neiße.  © Danilo Dittrich/dpa-Zentralbild/dpa

Der Mann war am Samstag auf dem Fluss mit einem Schlauchboot gekentert und wird seitdem vermisst.

Bei der Suche soll auch ein Hubschrauber mit einem Echolot eingesetzt werden, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag auf Anfrage sagte.

Der 34-Jährige war gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin auf der Neiße unterwegs, als das Boot an einem Wehr kenterte.

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Es verklemmte sich dort und wurde von Feuerwehrleuten mithilfe eines Wasserstrahls geborgen.

Die 32-Jährige war von Zeugen auf polnischer Seite aus dem Wasser gezogen und dort medizinisch versorgt worden.

Zur Befragung wurde sie später in das Polizeirevier in Görlitz und anschließend zu Angehörigen gebracht.

Ein 34-Jähriger ist am Samstag auf der Neiße bei Görlitz mit seinem Schlauchboot gekentert und wird seitdem vermisst.
Ein 34-Jähriger ist am Samstag auf der Neiße bei Görlitz mit seinem Schlauchboot gekentert und wird seitdem vermisst.  © Danilo Dittrich/dpa-Zentralbild/dpa

Die Suchaktion nach dem Mann, an dem die Wasserschutzpolizei, mehrere umliegende Feuerwehren, Beamte des Görlitzer Polizeireviers sowie zwei Hubschrauber und ein Mantrailerhund beteiligt waren, blieb zunächst erfolglos.

Titelfoto: Danilo Dittrich/dpa-Zentralbild/dpa

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