Schlechte Impfquote: Köpping rechnet auch 2022 mit Einschränkungen für Sachsen!

Dresden - Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) befürchtet auch für den Herbst 2022 Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) befürchtet auch 2022 weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Hintergrund sei die schlechte Impfquote im Freistaat. (Archivfoto)
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) befürchtet auch 2022 weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Hintergrund sei die schlechte Impfquote im Freistaat. (Archivfoto)  © Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

"Bei der schlechten Impfquote in Sachsen ist damit zu rechnen, dass wir auch im kommenden Jahr im Herbst mit Einschränkungen leben müssen", sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit".

Daher "müssen wir unsere Haltung zur Impfpflicht überdenken", sagte Köpping der Zeitung.

Dass eine Impfpflicht zu Beginn der Pandemie ausgeschlossen worden sei, halte sie für einen großen Fehler. "Auch ich habe das getan, und ich bedauere das."

Überall Indianer: Görlitzerin will sich von Spielzeug-Sammlung ihres verstorbenen Mannes trennen
Sachsen Überall Indianer: Görlitzerin will sich von Spielzeug-Sammlung ihres verstorbenen Mannes trennen

Wegen der steigenden Infektionszahlen ist im Freistaat seit Montag ein sogenannter "Wellenbrecher" in Kraft. Außer Bibliotheken sind alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken dicht.

Abgesagt sind außerdem die Weihnachtsmärkte, Großveranstaltungen und andere Feste. Touristen dürfen nicht mehr übernachten und die Gastronomie darf nur noch zwischen 6 und 20 Uhr mit der 2G-Regel (geimpft/genesen) öffnen.

Titelfoto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Sachsen: