Sie wollten sich nur wärmen: Ausgebüxtes Teenie-Paar legt aus Versehen Feuer

Löbau (Sachsen) - Diese Flucht hätte ein böses Ende nehmen können: Ein Mädchen (14) und ein Junge (12) entwischten am Sonntagabend aus der Jugendpsychiatrie in Großschweidnitz (Landkreis Görlitz). Wenig später versuchten sie sich an einem Feuer zu wärmen - es kam beinahe zu einer Katastrophe.

In diesem Haus wollten zwei Teenies (12, 14) übernachten, lösten damit einen Großeinsatz aus.
In diesem Haus wollten zwei Teenies (12, 14) übernachten, lösten damit einen Großeinsatz aus.  © Philipp Mann/LausitzNews

Gegen 20 Uhr bemerkten Anwohner in Kottmar Brandgeruch aus einem leer stehenden Gebäude. Tatsächlich hatten sich die beiden Kinder dort zum Übernachten niedergelassen, in der kalten Nacht mit Stroh ein Feuer entfacht. Dieses brannte zwar nicht richtig, sorgte aber dank der Feuchtigkeit für erheblichen Rauch.

Schließlich rief das Mädchen eine Nachbarin um Hilfe, die umgehend Polizei und Feuerwehr alarmierte. Die rückte mit 16 Fahrzeugen an, konnte den qualmenden Haufen schnell unter Kontrolle bekommen. Das Mädchen musste im Krankenwagen wegen Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt werden.

Allerdings war nun auch die Flucht des jungen Pärchens zu Ende. Die Rettungskräfte brachten beide wieder zurück in die Klinik. Sehr zum Missfallen der Teenagerin. Diese biss einer Sanitäterin in den Finger, verletzte sie leicht.

Sachschaden entstand durch den kleinen Brand nicht.

Titelfoto: Philipp Mann/LausitzNews

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