Ski-Hänge im Erzgebirge machen für Dresdner dicht

Altenberg - Der Wintereinbruch hat am Wochenende viele Sachsen zum Schneemann bauen und Rodeln ins Freie gelockt. Wegen der aktuellen Corona-Verordnung sind jedoch nur Ausflüge im 15-Kilometer-Radius erlaubt. Die Einhaltung dieser Regeln wurde am Sonntag von der Polizei kontrolliert.

Die Polizei kontrollierte zwischen Weihnachten und Neujahr am Ski-Hang in Altenberg.
Die Polizei kontrollierte zwischen Weihnachten und Neujahr am Ski-Hang in Altenberg.  © Egbert Kamprath

Die Sächsische Zeitung berichtet, dass am Nachmittag zum Beispiel am Abzweig Hirschsprung Fahrzeuge angehalten und nach ihrem Reiseziel befragt worden.

Mehrere Dresdner wurden dabei erwischt, doch nicht nur sie. Auch mehrere Berliner sollen laut SZ zu den Angehaltenen gehört haben.

Dabei soll es längst nicht nur bei einer mündlichen Verwarnung geblieben sein.

Offenbar wurden die aufgenommenen Daten an Behörden weitergegeben, die nun entscheiden sollen, ob Bußgelder fällig werden.

Bereits in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester waren Ausflügler in der Region rund um den Ski-Hang in Altenberg unterwegs, die nicht nur aus dem Erzgebirge, sondern aus Dresden, Meißen, oder Bautzen stammten (TAG24 berichtete).

Die Polizei schritt ein und ließ den Ski-Hang in Altenberg räumen.

Der Ansturm auf Rodel- und Ski-Gebiete ist allerdings kein sächsisches Problem. In Winterberg im Sauerland waren die Scharen an Besuchern so groß, dass die Wintersportregion abgeriegelt werden musste.

Tagestouristen soll künftig auch im thüringischen Oberhof Einhalt geboten werden. "Es sollen nur noch Leute Zugang haben, die hier wohnen oder arbeiten oder ein berechtigtes Interesse daran haben, hierher zu kommen", sagte Oberhofs Bürgermeister Thomas (parteilos) am Montag auf Anfrage.

Titelfoto: Egbert Kamprath

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