So stellt sich Sachsens Regierung den Lockdown-Ausstieg vor

Dresden - Stufenweiser Ausstieg aus dem Lockdown: Die sächsische Staatsregierung sammelt derzeit Ideen für Lockerungen in der Corona-Pandemie - abhängig vom Inzidenzwert. Andere fordern ein sofortiges Ende der Beschränkungen.
Inzidenz 35 bis 50: eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas.
Inzidenz 35 bis 50: eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas.  © dpa/Felix Kästle

Die Überlegungen der Ministerien sehen vor, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50 Kulturveranstaltungen zu ermöglichen, Hotels und Gaststätten könnten mit Hygienekonzept wieder öffnen.

Schon ab einer Inzidenz zwischen 50 und 100 könnten Friseure wieder öffnen. Wie zuerst die Freie Presse berichtete, soll der Besuch aber nur mit FFP2-Maske und vorherigem Test möglich sein.

In jedem Fall bliebe die Maske das Maß der Dinge. Sie bliebe in Schulen, bei Kulturveranstaltungen und teilweise auch im privaten Bereich mindestens empfohlen beziehungsweise verpflichtend - auch bei einer Inzidenz von unter 35.

Ob das alles auch so kommt? Es handle sich um eine Ideensammlung, kommentierte das Gesundheitsministerium zurückhaltend.

Lautstark ging es am Donnerstag dagegen beim Thema Corona im Landtag zu.

Fester Fahrplan muss bald fertig sein

Inzidenz 50 bis 100: Friseure dürfen öffnen, aber es gilt verschärfte Maskenpflicht.
Inzidenz 50 bis 100: Friseure dürfen öffnen, aber es gilt verschärfte Maskenpflicht.  © kzenon

In einer emotional geführten Debatte warf die AfD den Regierenden mal wieder "Versagen" vor und forderte ein sofortiges Ende des Lockdowns.

Spätestens in der nächsten Woche braucht die Staatsregierung nicht nur Ideen, sondern einen festen Fahrplan. Denn die aktuellen Corona-Regeln gelten nur bis 14. Februar.

Ebenfalls in der nächsten Woche will Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) erste Lockerungen mit den Ministerpräsidenten der Länder abstimmen.

Titelfoto: dpa/Felix Kästle/Kzenon

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