Soforthilfe "Sachsenfonds": Zinsfreie Darlehen für bedrohte Betriebe

Dresden - Für die durch die Corona-Krise bedrohten Betriebe in Sachsen legt der Freistaat einen "Sachsenfonds" auf. Geplant sind Liquiditätshilfe-Darlehen, abgewickelt über die Sächsische Aufbaubank (SAB).
Wirtschaftsminister Martin Dulig (li.) und Staatsministerin Petra Köpping.
Wirtschaftsminister Martin Dulig (li.) und Staatsministerin Petra Köpping.  © Petra Hornig

Das ist das Ergebnis eines Krisengipfels der Staatsregierung mit Spitzenvertretern von Unternehmensverbänden, Kammern und Gewerkschaften. 

Wirtschaftsminister Martin Dulig (46, SPD): "Geplant sind Darlehen bis maximal 100. 000 Euro über eine Laufzeit von acht Jahren, zinsfrei. Zudem tilgungsfrei für die ersten drei Jahre."

Gedacht ist dies für kleine Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten und Freiberufler. Die Umsetzung ist für kommende Woche geplant. 

Dulig: "Diese fallen oft durchs Raster." Es sei klar, dass Sachsen mit eigenen Mitteln helfen müsse, ergänzend zum Bund. 

Markus Michalow (57), Chef der Bürgschaftsbank Sachsen, kündigte an, niedrigschwellig und sehr schnell Kredite für Unternehmen zu prüfen und dafür zu bürgen. 

Die Arbeitsagentur will dafür sorgen, dass zum Beispiel auch Solo-Selbständige ohne Kurzarbeiter-Ansprüche Arbeitslosengeld II bekommen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. 
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig

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