Studieren in der 4. Welle: So reagieren die sächsischen Unis auf rasant steigende Zahlen

Sachsen - Aufgrund des verschärften Infektionsgeschehens müssen sich nun auch die sächsischen Hochschulen und Universitäten die Frage stellen, welche Maßnahmen sie zur Bekämpfung der 4. Corona-Welle ergreifen werden. Vor allem die Hochschule Mittweida und die Westsächsische Hochschule Zwickau machen Ernst!

Hier ist bald wieder "Home-Office" angesagt: Die Hochschule Mittweida geht in die digitale Phase.
Hier ist bald wieder "Home-Office" angesagt: Die Hochschule Mittweida geht in die digitale Phase.  © Maik Börner

Angesichts stark belasteter Krankenhäuser und in die Höhe schnellender Zahlen sind nun auch die Studienorte des Landes gefordert, einen Beitrag zur Eindämmung der aktuellen Welle zu leisten.

Für die Hochschule Mittweida steht dabei fest, dass sie nur durch eine drastische Reduzierung der Präsenzlehre solch ein Ziel effektiv erreichen kann. Daher sollen circa 90 Prozent der Veranstaltungen ab dem 29. November in den digitalen Raum verlagert werden. Zudem gilt ab sofort eine strengere Maskenpflicht mit dauerhaftem Tragen der Maske auch während der Lehre.

Einen ähnlichen Weg geht man nun auch an der FH Zwickau. Dort ist die Corona-Ampel seit Freitag auf "Rot", weshalb nun Online-Lehre auf der Tagesordnung steht.

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Anders hingegen in Dresden und Chemnitz: Dort ist das dauerhafte Tragen von Masken zwar auch Pflicht, eine Verschärfung des digitalen Lernens ist allerdings nicht geplant.

"Präsenzunterricht" ist hier noch immer ein Thema: An der TU Chemnitz finden circa ein Drittel der Veranstaltungen analog statt.
"Präsenzunterricht" ist hier noch immer ein Thema: An der TU Chemnitz finden circa ein Drittel der Veranstaltungen analog statt.  © Uwe Meinhold

Während an der TU Dresden bis zu 50 Prozent der Lehre in Präsenz stattfindet, werden bei der TU Chemnitz aktuell ungefähr 30 Prozent der Module vor Ort umgesetzt - eine maximale Höchstgrenze gibt es an beiden Standorten nicht.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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