Torsten Herbst macht's! Er wird Sachsens FDP-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Döbeln - Zum zweiten Mal! FDP-Politiker Torsten Herbst (47) führt nach 2017 erneut die Liste der sächsischen Liberalen zur Bundestagswahl an.

Torsten Herbst (47) ist überzeugt, dass die FDP bei der kommenden Bundestagswahl bessere Chancen hat.
Torsten Herbst (47) ist überzeugt, dass die FDP bei der kommenden Bundestagswahl bessere Chancen hat.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Landesvertreterversammlung wählte den 47-Jährigen am Samstag in Döbeln zum Spitzenkandidaten.

Für Herbst, der im Wahlkreis 159 (Dresden 1) antritt, votierten 226 und damit 92,6 Prozent der Anwesenden. Herbst sieht eine "realistische Chance", die Zahl der bisher drei FDP-Bundestagsabgeordneten aus dem Freistaat zu erhöhen.

"Deutschland braucht eine starke FDP im Bundestag, das hat auch die Corona-Krise gezeigt", sagte er.

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Die Liberalen kämpften wie keine andere Partei etwa dafür, bei der Digitalisierung endlich zur Weltspitze aufzuschließen.

"Wirtschaftliches Wachstum, Bildungs- und Aufstiegschancen müssen eine höhere Priorität erhalten", benannte Herbst die Ziele.

"Und entschieden werden wir weiterhin gegen jede unnötige und überzogene Einschränkung von persönlichen Freiheitsrechten eintreten."

Frank Müller-Rosentritt auf Platz Zwei

Bundespolitiker Frank Müller-Rosentritt (38, FDP) wurde auf Platz zwei der FDP-Landesliste gewählt.
Bundespolitiker Frank Müller-Rosentritt (38, FDP) wurde auf Platz zwei der FDP-Landesliste gewählt.  © Ralph Kunz

Herbst forderte das Ende der "bleiernen Zeit einer großen Koalition" und "einen echten Neuanfang in der Bundespolitik" - das gehe nur mit starken Freien Demokraten.

Der Landesvorsitzende Frank Müller-Rosentritt (38) kam mit 66,5 Prozent Zustimmung auf Platz zwei. Der Deutsche Bundestag brauche "die liberale Stimme der Freiheit mehr denn je", sagte der Chemnitzer, der wie Herbst seit 2017 Bundestagsabgeordneter ist.

Freiheit und Vielfalt seien gerade in diesen Zeiten "von allergrößter Bedeutung" und auch ein "echtes Bollwerk" gegen Rechts.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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