Trotz sinkender Inzidenz: Köpping sieht noch keine Entspannung

Dresden - Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) sieht trotz sinkender Inzidenzwerte in der Corona-Pandemie noch "keine wirkliche Entspannung".

Petra Köpping (62, SPD) mahnt weiterhin zur Vorsicht.
Petra Köpping (62, SPD) mahnt weiterhin zur Vorsicht.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Zugleich konstatierte sie am Mittwoch bei einem Lagebericht im Landtag Verbesserungen. Man habe die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf einen Wert von 119,8 drücken können.

Im Dezember habe er noch bei mehr als 400 gelegen und Sachsen bundesweit die höchsten Inzidenzen aufgewiesen. Doch noch immer gebe es sehr hohe Todeszahlen, und auch die Gefahr von Virus-Mutationen sei groß.

Bisher seien in Sachsen in 16 Fällen solche Mutationen nachgewiesen worden.

Köpping zeigte mit Blick auf die Corona-Regeln Verständnis für wachsende Ungeduld in der Bevölkerung. "Das sind harte Wochen". Ziel sei eine schrittweise Aufhebung der Einschränkungen - aber immer in Abhängigkeit von den Inzidenzwerten.

Man müsse auch schnell reagieren können, wenn sich die Zahlen wieder negativ entwickeln. Die AHA-Regeln (Abstand - Hygiene - Alltagsmaske) würden das zentrale Thema in der Zukunft bleiben. Es werde aber auch Unwägbarkeiten bei der Planung geben.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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