Uni in Corona-Zeiten: Minister Gemkow sorgt sich um Sachsens Studentenleben

Dresden - Corona hat den Trend zur Digitalisierung an Sachsens Hochschulen beschleunigt. Aber die Corona-Pandemie bremse das studentische Leben aus, sagt Bildungsminister Sebastian Gemkow (42, CDU). Er befürchtet eine wachsende Vereinsamung Studierender.

Bildungs- und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (42, CDU) sorgt sich um Sachsens Studentenleben.
Bildungs- und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (42, CDU) sorgt sich um Sachsens Studentenleben.  © Norbert Neumann

Organisatorisch sei das größte Problem, im Hybrid-Betrieb die Lehrangebote digital so aufzubereiten, dass sie auch von allen nutzbar seien, so der Bildungsminister weiter.

Das sei den Hochschulen bisher jedoch sehr gut gelungen.

Der Freistaat unterstützte 2020 erforderliche Umstrukturierungen mit 3,6 Millionen Euro aus dem Corona-Bewältigungsfonds. Aber das Geld reichte nicht.

Deshalb legte die Staatsregierung nach und kürzlich noch einmal sechs Millionen Euro drauf.

Viele Professoren unterrichten ihre Studenten von zu Hause aus (Symbolfoto).
Viele Professoren unterrichten ihre Studenten von zu Hause aus (Symbolfoto).  © DPA/Picture Alliance

Bis 2024 sieht der Minister wegen des Zukunftsvertrags des Bundes Planungssicherheit für die sächsischen Hochschulen und perspektivisch 800 neue Stellen.

"Ich bin überzeugt, dass in der Krise auch eine Chance liegt", so Gemkow.

Titelfoto: Norbert Neumann

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