Verkehrswacht bangt um junge Radler

Dresden - Sachsens Landesverkehrswacht sorgt sich um die Kinder. Weil wegen der Corona-Lockdowns die Radfahrausbildung für Grundschüler ausfiel, sehen die Experten die Verkehrssicherheit der Kleinen in Gefahr.

Wegen des ausgefallenen Radfahrunterrichts befürchtet die Verkehrswacht einen Anstieg der Unfallzahlen.
Wegen des ausgefallenen Radfahrunterrichts befürchtet die Verkehrswacht einen Anstieg der Unfallzahlen.  © Katarzyna Bialasiewicz

Sowohl im ersten Lockdown 2020 als auch während der Schließungen seit November hätten jeweils Hunderte Viertklässler die praktische Ausbildung verpasst, sagte Verkehrswacht-Chefin Kati Walther.

Die versäumte Ausbildung lasse sich auch nicht mehr nachholen.

Erst mit der Entspannung der Corona-Lage gehen die Verkehrserziehungsprojekte langsam wieder los.

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Sie seien wichtig, weil schon in der Kita Grundlagen gelegt würden, damit sich Kinder sicher im Straßenverkehr bewegen könnten, so Walther.

Die Radfahrausbildung habe zudem ein besonderes Gewicht gewonnen, weil während der Pandemie der Radverkehr zunahm.

Titelfoto: Katarzyna Bialasiewicz

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