An alle verzweifelten Eltern und Schüler: Kultusminister schickt Beruhigungsbrief

Dresden - Nach dem Hilferuf von Elternräten wegen der Probleme und Überlastung beim Heimunterricht hat Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU) allen Eltern von Schulkindern nun einen Brief geschrieben.
Beschwichtigt die Eltern: Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU).
Beschwichtigt die Eltern: Kultusminister Christian Piwarz (44, CDU).  © Petra Hornig

"Mir ist bewusst, dass Sie als Eltern in diesen Tagen in besonderer Weise gefordert sind", schrieb er mit Verweis auf Berufstätigkeit und gleichzeitige Unterstützung der Kinder. 

"Ich möchte, dass Sie wissen: Sie als Eltern können und sollen den Unterricht der Schule nicht ersetzen." 

Er wisse, dass es zu Hause völlig unterschiedliche Lernbedingungen gebe. Piwarz bat die Eltern, ihre Kinder zu motivieren, an den Aufgaben dranzubleiben.

Keinesfalls aber solle das Lernen länger als der übliche Unterrichtstag dauern, stellte er klar. Und: "Die Erfüllung des Lehrplanes im verbleibenden Schuljahr steht nicht im Vordergrund." 

Es werde im kommenden Schuljahr Möglichkeiten geben, dies nachzuholen. "Seien Sie versichert, dass wir die fordernden Umstände der Corona-Krise beim weiteren Lernen in der Schule beachten." 


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Titelfoto: Petra Hornig

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