Vodafone will 5G-Netz ausbauen: Probleme bei der Standortsuche

Dresden - Vodafone drückt beim Ausbau des 5G-Netzes auf die Tube. Schwierigkeiten bereitet dabei die Suche nach Standorten für Sendemasten. In Dresden-Klotzsche hat's geklappt.

Der Wasserturm in Dresden-Klotzsche dient als Sendemast für das Vodafone-5G-Netz, wie Peter Zehetner, Chef der Vodafone-Tochter Vantage Towers, mitteilte.
Der Wasserturm in Dresden-Klotzsche dient als Sendemast für das Vodafone-5G-Netz, wie Peter Zehetner, Chef der Vodafone-Tochter Vantage Towers, mitteilte.  © Montage: dpa/Robert Michael, PR/Vantage Towers

5500 Standorte für Sendemasten sind kein Pappenstiel. So viele braucht die Vodafone-Tochter Vantage Towers zum Ausbau des 5G-Netzes bis 2026. Dann sollen insgesamt 20.000 Sendemasten die "Hardware" für das neue Netz bilden.

Einer davon ist der Wasserturm im Moritzburger Weg in Dresden-Klotzsche. Ihn zu finden, war gar nicht so leicht. Bei der Standortsuche für Sendemasten tut sich Vantage Towers nämlich richtig schwer.

Das gilt ganz genauso für Baugenehmigungen. "500 haben wir derzeit in Deutschland laufen, die oft schon mehr als ein Jahr dauern und noch nicht abgeschlossen sind", sagt Peter Zehetner, Deutschland-Chef von Vantage Towers.

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Anderswo geht das viel schneller. "In Portugal beispielsweise wird ein Standort in der Regel binnen 30 Tagen genehmigt."

Vodafone will bis zum Jahresende insgesamt 30 Millionen Menschen in Deutschland mit dem 5G-Standard versorgen - ein Drittel mehr als ursprünglich geplant.

In Dresden ist außerdem ein Mobilfunk-Entwicklungszentrum mit rund 200 Arbeitsplätzen geplant.

Titelfoto: Montage: dpa/Robert Michael, PR/Vantage Towers

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