Vorteile für Geimpfte: Ministern Köpping hält die Diskussion für "zu früh"

Dresden - Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) hält die Debatte über Vorteile für Geimpfte in der Corona-Pandemie für verfrüht.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) bei ihrer Erstimpfung mit der Vakzin von AstraZeneca am Montag.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) bei ihrer Erstimpfung mit der Vakzin von AstraZeneca am Montag.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

"Der Zeitpunkt ist noch zu früh, um zu solchen Möglichkeiten zu greifen", sagte sie am Dienstag in Dresden nach einer Sitzung des Kabinetts.

Sie verwies darauf, dass in Sachsen knapp 16 Prozent der Bevölkerung geimpft seien. Es brauche aber einen gewissen Immunitätsschutz für die gesamte Bevölkerung.

Zudem verwies Köpping auf eine Gleichbehandlung.

Man arbeite aber daran, sich in dieser Frage zu positionieren und halte sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Der Berliner Senat hatte am Dienstag etwas mehr Freiheiten für geimpfte Menschen beschlossen.

In Sachsen wurden bisher laut Gesundheitsministerin rund 930.900 Impfungen verabreicht, darunter 645.610 Erstimpfungen.

Was die Erstimpfungen betrifft, liegt Sachsen bei einer Impfquote von 15,9 Prozent und etwas unter dem Bundesdurchschnitt von (16,3 Prozent).

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Morgen 212. Am Tag zuvor lag der Wert noch bei 203,6.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Sachsen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0