Waldbrand in der Gohrischheide: Feuer noch nicht gelöscht, aber keine Gefahr mehr für Ortschaften in Sachsen

Mühlberg/Zeithain - Beim Waldbrand an der sächsisch-brandenburgischen Grenze besteht nach Einschätzung der Feuerwehr keine Gefahr mehr für Ortschaften und Menschen auf sächsischer Seite.

Ganz gelöscht ist der Waldbrand zwar noch nicht, aber Gefahr besteht zumindest auf sächsischer Seite keine mehr.
Ganz gelöscht ist der Waldbrand zwar noch nicht, aber Gefahr besteht zumindest auf sächsischer Seite keine mehr.  © Daniel Schäfer/dpa

Vollständig gelöscht war das Feuer allerdings am Samstag noch nicht, wie Einsatzleiter Matthias Heydel von der Feuerwehr Zeithain sagte. Es seien noch 75 Kräfte im Einsatz.

"Wir haben im Kernbereich in der Gohrischheide noch einen Brand, der sich gemächlich ausbreitet", berichtete Heydel. Dort kämen die Einsatzkräfte allerdings überhaupt nicht heran.

Der Brandort liege mitten im Naturschutzgebiet, sei zugewachsen und auf Wegen nicht zu erreichen. Das Feuer werde per Drohne überwacht und solle an einer Brandschneise von den Löschkräften empfangen werden. Bei günstigen Windverhältnissen bestehe zudem die Chance, dass sich dieses Feuer einfach totlaufe.

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Der Großbrand war am Donnerstag in der Gohrischheide in Sachsen ausgebrochen und hatte sich am Freitag in Richtung des brandenburgischen Mühlberg (Elbe-Elster) ausgeweitet. Mehr als 800 Hektar standen zeitweise in Flammen.

Eine gewaltige Rauchwolke hing und hängt teilweise immer noch über dem Waldbrandgebiet in der Gohrischheide.
Eine gewaltige Rauchwolke hing und hängt teilweise immer noch über dem Waldbrandgebiet in der Gohrischheide.  © Robert Michael/dpa

Eine zwischenzeitliche Evakuierung der Ortslagen Kröbeln und Kosilenzien der Stadt Bad Liebenwerda wurde am Freitagabend ab 21 Uhr wieder aufgehoben.

Titelfoto: Daniel Schäfer/dpa

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